AUFGEPASST!

Impressionen & Informationen zu den regionalen Veranstaltungen im Zuge des Wettbewerbs „siGn – stark im Ganztag“ sind hier zu finden.

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Aktuelles

Materialien

Im folgenden wollen wir Ihnen Material für ein leichteres Arbeiten in Ganztagsschulen bereitstellen.


 


 

Informationen, Fragen und Ideen zum neuen Erlass

Eine Ideensammlung, weiterführende Informationen und häufig gestellte Fragen zum Erlass können Sie hier einsehen.

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Ideenworkshop zur Entwicklung des Ganztages im Rahmen des RdErl. des MK vom 22.07.2013

Ab diesem Schuljahr steht den Ganztagsschulen ein neues Budget zur Verfügung. Mit diesem haben die Ganztagsschulen viele Möglichkeiten, den Schullalltag mit dem Ausbau von Ganztagsangeboten anders zu gestalten und Erkenntnisse für die Schule mit schulbezogenen Fortbildungen zu gewinnen.

Die Ergebnisse der Workshops haben wir hier in einer Ideensammlung für Sie zusammengestellt.

 

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Informationen, Fragen und Ideen zum Erlass

Nach dem Erlass steht den Ganztagsschulen ein Budget zur Verfügung. Mit den zusätzlichen finanziellen Mitteln haben Ganztagsschulen vielfältige Möglichkeiten für die Organisation und Durchführung von Ganztagsangeboten. Sie können Angebote mit Kooperationspartnern organisieren und Experten für Projekte und Angebote gewinnen. Ebenso können die Mittel eingesetzt werden, um Fortbildungen zu gestalten, welche die besonderen Bedürfnisse Ihrer Schule ansprechen.
 

 

Beachten Sie bei der Erstellung von Ganztagsangeboten für Schüler auch die Forschungsergebnisse, die wir Ihnen hier zur Verfügung stellen.

Mit der folgenden Ideensammlung wollen wir den Ganztagsschulen Möglichkeiten im Umgang oder Einsatz des zur Verfügung stehenden Budgets aufzeigen. Hierbei handelt es sich um Ansätze, die weitergedacht und -entwickelt werden können.
 


Zur qualitativen und quantitativen Erweiterung ihres Angebotsspektrums arbeiten die Ganztagsschulen aktiv mit außerschulischen Partnern in ihrer Region und im Gemeinwesen zusammen und öffnen sich zum sozialen, kulturellen und betrieblichen Umfeld. Dazu sollen Schulen im Rahmen ihres Schulkonzeptes eigenverantwortlich

 a) außerunterrichtliche schulische Projekte einschließlich regelmäßiger Angebote unter Einbeziehung von Kooperationspartnern,

 b)

 

Beiträge von Experten zur Gestaltung des Ganztagsangebotes (wie z. B. Schriftsteller, Künstler, Ingenieure, Zeitzeugen, Jugendbildungsreferenten, Wissenschaftler)

sowie

 c) spezifische systembezogene Fortbildungen auf Schulebene

einwerben können. Für diesen Zweck stellt das Land jeder öffentlichen Ganztagsschule der Sekundarstufe I Haushaltsmittel zur Verfügung.

 


 

a) Außerunterrichtliche schulische Projekte und regelmäßiger Angebote

"Die außerunterrichtlichen schulischen Projekte und Angebote schließen Vorhaben an außerschulischen Lernorten ein und können durch freie Träger, Vereine sowie geeignete natürliche Personen in enger Kooperation mit der Schule geleitet und klassen-, jahrgangs-, schulübergreifend und gegebenenfalls auch geschlechtsspezifisch organisiert werden. Ein Projekt soll in der Regel einen Umfang von 20 bis 40 Zeitstunden im Schuljahr umfassen, außerunterrichtliche Angebote sind regelmäßig vorzuhalten."

 

Die Angebote beziehen sich insbesondere auf die quantitative Erweiterung von Ganztagschulangeboten, aber auch auf schon etablierte, die eine neue qualitative Herausforderung suchen. Zum Beispiel können Schulen Gelder unter Bereich a abrufen, um bis zu 15,00€ pro Stunde als Aufwandsentschädigung an Kooperationspartner zu bezahlen, wobei eine Maßnahme nicht mehr als 600 Euro im Schuljahr betragen darf. Der Kooperationspartner bekommt die Aufwandsentschädigung als Pauschalbetrag und so kann sie für Honorar, Reisekosten oder Sachkosten eingesetzt werden.

 

Beispiel für Bereich A:

Eine Schule möchte ihre außerunterrichtlichen Angebote erweitern. Eine Umfrage unter der Schülerschaft ergab, dass viele Mädchen sich für Tanzen interessieren. Bei der Gesamtkonferenz wird beschlossen, eine Arbeitsgemeinschaft Tanz für 20 Mädchen aus den Klassen 7 bis 10 zu gründen. Die AG soll von einer Trainerin einer Tanzschule geleitet werden. Von November bis Dezember sollen 16 Termine stattfinden und unter Vorbehalt können die Stunden verlängert werden. 

Die Schule schließt eine Vereinbarung (Anlage 1)  mit einer Tanztrainerin ab. Die Tanztrainerin bekommt eine Aufwandsentschädigung für 15,00 € die Stunde (Zeitstunde: 60 Min). Diese Aufwandsentschädigung ist ein Pauschalbetrag, den die Tanztrainerin für ihr Honorar, ihre Reisekosten oder die Musikausstattung einsetzen kann. Nach Beendigung des Projekts schreibt sie den Sachbericht (Anlage 2) und übergibt diesen zur Bestätigung der Schulleitung. Das Original der Vereinbarung sowie der Sachbericht werden zur Abrechnung über den Dienstweg  dem Landesschulamt zugeleitet.

Anlage 1 - Vereinbarung Vorlage Anlage 1

  Beispiel Anlage 1

Anlage 2 - Dokumentation Vorlage Anlage 2   Beispiel Anlage 2

 

Eine Ideensammlung mit den Ergebnissen der Workshops finden Sie hier. Bereich A wird auf den Seiten 1 - 4 behandelt.

 


 

b) Beiträge von Experten zur Gestaltung des Ganztagsangebotes

Hier liegt der Fokus vor allem auf der qualitativen Weiterentwicklung bereits bestehender Angebote. Themenbezogene Beiträge von Experten sollen zeitlich befristet und nicht als regelmäßige Angebote vorgesehen sein. Schulen können verschiedenste Experten an die Schule holen und diese mit einem Honorar von bis zu 80,00€ pro Stunde bezahlen. Im Erlass sind folgende Vorgaben für den Stundenlohn von Experten angegeben:

 

Qualifikation Aufwandspauschale pro Angebotsstunde (Euro)
Fachschul- oder eine dieser entsprechenden Ausbildung 20 bis 30
abgeschlossene Hochschulausbildung oder eine dieser entsprechenden Qualifikation 30 bis 50
Referenten mit einer herausragenden Qualifika-tion, (z. B. Habilitation, außerordentlich hohe Sachkompetenz) 50 bis 80

 

 

 

 

 

 

 

Beispiel I für Bereich B:

Eine Schule möchte im Rahmen des Geschichtsunterrichtes eine Gesprächsrunde zum Thema „Leben in Deutschland 1939-45“ durchführen unter dem Titel „Schule für mehr Courage“. Dazu haben sich die Schüler einen Zeitzeugen eingeladen. Da es sich hier um ein sehr sensibles Thema handelt, bemühen sich die Schüler um einen angemessenen Rahmen in einer Nachmittagsveranstaltung, zu der alle Schüler der Klassenstufen 8-10 eingeladen werden.

Nach dem Beschluss der Gesamtkonferenz wurde die Anlage 1 mit dem Zeitzeugen ausgefüllt. Er bekommt 25€ pro Stunde und erhält für die Gesprächsrunde (dauer: 90 Minuten) 50€. Hierbei muss – im Gegensatz zu Bereich A – die Zeit in Unterrichtsstunden (45min.) berechnet werden. Nach der Gesprächsrunde wird die Maßnahme in der Anlage 2 dokumentiert. Die Originale beider Anlagen werden dem Schulleiter zur Bestätigung und Weiterleitung an das Landesschulamt vorgelegt.

Beispiel II für Bereich B:

Die Schule möche ergänzend zu ihrem Physikunterricht ein Projekt im Bereich Umwelt und Technik anbieten. Die Schüler interessieren sich besonders für Computer und Programmierung. Im Zuge dessen haben Sie sich für das Projekt Lego Mindstorms entschieden. Die Voraussetzung eines Computerraums wird von der Schule erfüllt.

Die Kosten für den Einbezug eines Experten belaufen sich in diesem Bsp. auf 65,00€ pro Stunde. Hier muss die Zeit in Unterrichtsstunden (á 45 min.) berechnet werden. Für einen Projekttag mit jeweils 8 Unterrichtsstunden beliefen sich die Kosten auf 520,00€ (zzg. 50,00€ Materialkosten und Fahrtkosen 0,20cent/km).

Für Beispiele von Anlage 1 und Anlage 2, siehe Beispiel von Bereich A.

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2.Vernetzungstreffen der SV-Berater

Am 20.09.2013 von 14.00 bis 19.00 Uhr laden wir die SV-Berater und ihre Vertrauenslehrer zum zweiten Vernetzungstreffen ein. Die Schwerpunkte des Treffens werden die Verankerung des Projektes der SV-Berater in der Schule, die Vernetzung unter den SV-Beratern und der Klassenrat sein.
 
Wir freuen uns schon, diese tolle Gruppe noch einmal zusammen zu bringen und zu hören, wie weit ihre Projekte sich entwickelt haben. Natürlich wird der SV-Bildungsrat dabei sein, um für spannende Moderationsmethoden und Spiele zu sorgen.
 

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Inklusionsmodul 1 – Rechtliche Grundlagen

Immer mehr Ganztagsschulen fangen an, sich mit einer inklusiven Beschulung auseinanderzusetzen. Aus diesen neuen Erfahrungen entstehen viele Fragen, die für Unsicherheit sorgen können. Ziel der Veranstaltung „Inklusionsmodul 1 – rechtliche Grundlagen“ ist es, dass Lehrkräfte im Rahmen von Inklusion zuversichtlicher im Umgang mit sensiblen Daten werden und neue Impulse bekommen, wie sie diese Informationen nutzen können, um ein inklusives Lernklima zu fördern.

 

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